5000 Manuskripte in 3 Monaten digitalisieren? Unmöglich, dachten wir.
Als die Pandemie einen großen Gesundheitsverlag traf, stand plötzlich das gesamte Lektorat vor dem Nichts. Alle Manuskripte, Gutachten und Autorenkorrespondenzen lagen in physischen Ordnern. Home Office? Undenkbar.
Die Verlagsleiterin brachte es brutal auf den Punkt: „Entweder wir schaffen die Digitalisierung in Wochen, oder wir verlieren unsere Autoren an die Konkurrenz.”
Der Weg zur Lösung war pure Berghütten-Philosophie:
Im Tal: Das operative Chaos regierte. Lektoren fuhren täglich ins Büro, nur um Dokumente zu scannen. Autoren warteten wochenlang auf Feedback. Deadlines platzten wie Seifenblasen.
Auf dem Weg zur Berghütte: Ich entwickelte mit dem Team KI-gestützte Workflows, die sie selbst kontrollieren konnten. KI-Agenten übernahmen die Dokumentenerfassung, strukturierten Manuskripte automatisch und erstellten Zusammenfassungen für das Lektorat.
In der Berghütte: Klarheit und Kontrolle. Das Lektorat arbeitet heute mit orchestrierten KI-Prozessen. Ein Manuskript wird hochgeladen, durchläuft automatisierte Qualitätschecks und landet strukturiert beim zuständigen Lektor. Human-in-the-Loop bei jeder wichtigen Entscheidung.
Das Ergebnis? Nach 3 Monaten waren alle Manuskripte digital verfügbar. Die Bearbeitungszeit pro Manuskript sank von 3 Wochen auf 3 Tage. Der digitale Workflow war in 4 Wochen statt 4 Monaten implementiert.
Wie habt ihr eure kreativen Prozesse während der Krise angepasst?